Sonntag, 22. Oktober 2017
Marburg
Leistungssport-Stipendium
Marburgs neue Sportdezernentin Kirsten Dinnebier ruft bis 31. Oktober zur Bewerbung für das Jugendförderstipendium der Stadt Marburg im Leistungs­sport auf. "Die Teilhabe am Breitensport, aber genauso auch der Zugang zum Leistungs­sport dürfen nicht von der Herkunft oder vom Geldbeutel des Elternhauses abhängig sein", erklärt Dinnebier. Mit dem Ju­gend­förder­stipendium leiste die Stadt Marburg einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit im Sport.
Gesucht werden für das Stipendium je eine weibliche Nachwuchssportlerin und ein männlicher Nachwuchssportler. Bewerben können sich Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, die einen Team- oder Einzelsport wettkampfmäßig betreiben, offiziell einem vom DOSB anerkannten Fachverband angehören, das Ziel haben, mindestens in die nationale Spitze zu kommen, beziehungsweise aus der nationalen Spitze in die internationale vorzustoßen, oder jeweils dort zu verbleiben.
Die Bewerber müssen entweder in Marburg wohnen oder für einen Marburger Verein starten. Die Höhe des Stipendiums beträgt pro Sportler beziehungsweise Sportlerin einmalig 2.000 Euro. Die Bewerbungen richten Bewerber und Be­wer­ber­innen an: Magistrat der Stadt Marburg, Fachdienst Sport, Fachdienstleitung Björn Backes, Leopold-Lucas-Straße 46b, 35037 Marburg, E-Mail: bjoern.backes[at]marburg-stadt.de.
 
Marburg
Kinderrechte
Kinderrechte gehören in die Hessische Landesverfassung. Das fordern die Abgeordneten des Kreisjugendparlamentes Marburg-Biedenkopf in einer Resolution.
Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hessen, sowie der Verein Macht Kinder stark (Makista) haben die Resolution "Kinderrechte in die hessische Landesverfassung" ins Leben gerufen. Darin wird gefordert, dass die Kinderrechte bei der anstehenden Überarbeitung in die Landesverfassung aufgenommen werden.
"Kinder haben spezifische Bedürfnisse und Nöte. Deswegen brauchen sie verbriefte Rechte! Eine Ausgestaltung gerade als Kinderrechte führt zu einer Ausdifferenzierung, Stärkung und Festigung der Rechtspositionen von Kindern und Jugendlichen." Heißt es in der Resolution als Begründung, warum eine Aufnahme in die Verfassung wichtig ist.
Bereits 14 Bundesländer haben die Kinderrechte in die Landesverfassung aufgenommen. Nach dem Willen des Kreisjugendparlaments sollte das Land Hessen sich nun anschließen.
 
Marburg
Türkei – Deutschland
Das komplizierte Verhältnis der EU zur Türkei wird Politikwissenschaftler und Konfliktforscher PD Dr. Johannes Maria Becker am 24. Oktober in einem Vortrag mit anschließender Diskussion beleuchten.
"Das Verhältnis ist kompliziert, weil die Türkei auf der einen Seite ein mili­tä­rischer Bündnis- und auch Wirtschaftspartner ist und außerdem zur Lösung globaler Fluchtbewegungen benötigt werde", sagt Becker. "Auf der anderen Seite steht die Türkei in der Kritik für ihren Umgang mit der Opposition und das nicht erst seit dem Putsch oder dem jüngsten Verfassungsreferendum. Auch wegen des Besuchsverbot deutscher Parlamentarier von stationierten Bundes­wehr­sol­daten in Incirlik steht sie in der Kritik", so Becker weiter. Zudem lebten Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland und der EU.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 24.Oktober, um 19:00 Uhr bei der vhs in Stadtallendorf statt. Eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 06421/405-6710 oder online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.
Marburg
Krimilabor im Chemikum
Detektive, Kriminaltechniker und solche, die es werden wollen, aufgepasst: Die Kreisvolkshochschule lädt ins "Krimilabor" des Chemikums Marburg ein. Dort werden spannende Kriminalfälle gelöst – und zwar mit Hilfe der Chemie. Die Teilnehmenden erleben einen kurzweiligen Krimispaß mit Einführung in die Analyse von Tatortspuren.
Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab neun Jahren (mit und ohne Begleitung Erwachsener) und findet am Samstag, 21. Oktober, in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr im Chemikum, Bahnhofstraße 7, statt. Pro Person kostet die Teilnahme 7,50 Euro. Wegen der begrenzten Platzanzahl bittet die vhs um verbindliche Voranmeldung bei der Geschäfts­stelle Marburg Land unter der Telefonnummer 06421 405-6710 oder online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de.
 
Marburg
Wege ins Berufsleben
Das Netzwerk "Wiedereinstieg" bietet interessierten Frauen eine In­for­mations­ver­an­staltung zum Thema "Wiedereinstieg in den Beruf" am Dienstag, 24. Oktober um 9:15 Uhr in der Agentur für Arbeit. Frauen, die einen beruflichen Wiedereinstieg planen oder sich darüber informieren wollen, erhalten von erfolgreichen Wiedereinsteigerinnen und zahlreichen Fachleuten aus Bildung und Wirtschaft umfangreiche Tipps, Informationen und eine persönliche Be­ra­tung. Viel­fältige Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinder­be­treu­ungs­mögl­ich­keiten, Qualifizierung, Wiedereinstieg durch Existenz­grün­dung, Stellen­situation und Förder­mög­lich­keiten werden präsentiert.
Praxis­bei­spiele werden vorgestellt. Während der Veranstaltung können die Teilnehmerinnen sich Bewerbungsfotos kostenfrei erstellen lassen.
Auch für eine kostenlose Kinderbetreuung ist gesorgt, für die eine Anmeldung bis zum 23. Oktober nötig ist unter Tel. 06421/4870901 oder E-Mail: kukkinderhaus[at]praxisgmbh.de.
 
Marburg
Pistenspaß für Jugendliche
Für die Ski- und Snowboardfreizeit der Stadt Marburg und des Landkreises in den Winterferien gibt es noch freie Plätze. Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren können sich noch anmelden für die Fahrt vom 4. bis 11. Januar 2018 nach Tirol in Österreich.
In einem der größten zusammenhängenden Skigebiete Öster­reichs warten insgesamt 145 Kilometer Pisten auf Ski- und Snowboardbegeisterte. Das "Skijuwel Alpbachtal/Widchönau" bietet Winter­sport­mög­lich­keiten für Anfänger und Fortgeschrittene.
Die Teilnahme an der Freizeit kostet für 13- bis 15-Jährige 520 Euro und ab 16 Jahre 570 Euro (wegen der höheren Skipasspreise für Ältere). Abgedeckt sind damit Hin- und Rückfahrt, Unterkunft, Halbpension und Lunchpaket, Ski­bus­ser­vice, Sechs-Tage-Skipass, Betreuung und Programm, außerdem Ski- und Snow­board­kurse durch das Team der Jugendförderung der Universitätsstadt Marburg. Für die Ausleihe von Ausrüstung vor Ort fallen zusätzliche Kosten an.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.marburg.de/jugendfoerderung oder bei Oliver Bein von der städtischen Jugendförderung, 06421/201-1419.